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020200 - analog digital design

Ich will nie wieder was von ‘Communities’ hören!

Ja, es ist wahr. Begraben wir das Unwort des letzten Jahrzehnts “Community”. Eine “Online-Community” sollte eine virtuelle Gemeinschaft sein, die gemeinsam “Chattet, diskutiert oder abhängt”. Es gibt wohl nur sehr wenige Beispiele für Communities, die wirklich funktioniert haben. Und diese auch nur für kurze Zeit. Durch die New Economy sollte dann die Community zum Wirtschaftsfaktor werden und Unternehmen hilfreich sein bei der Imagepflege von Marken. Das grundsätzliche Paradigma einer Community - eine Mischung aus Basisdemokratie und aktiver Partizipation - hat im Netz bisher nur selten funktionert. Auch Wikis scheitern an diesem basisdemokratischen Ansatz, dass JEDER der will Web machen kann. Die Betonung allerdings liegt aus jeder DER WILL - viele wollen nicht.

Blogosphäre

Blogs und Magazine dagegen funktioneren im Web hervorragend. Warum? Ganz einfach: jeder Blog ist eine One-to-Many oder eine Few-to-many Kommunikation. Dieses Prinzip kennen wir seit Jahrzehnten, Jahrhunderten. Es besteht kein Anspruch, die Leser oder Konsumenten zu “überzeugten, aktiven Mittätern” zu machen. Die reine Aufmerksamkeit genügt schon. Ausserdem kann man in einem Blog stöbern. Versuch das mal in einer “Community”.

Und Foren und Wikis?

Es gibt auch Foren und Wikis die gut funktionieren. Da gibt es eine dünne Linie, die allerdings von entscheidender Bedeutung ist: themenspezifische Ausrichtung. Zwecklos ist: ein Forum zum Chatten oder ein Wiki als “jeder kann Web machen”.
Es gibt Wikis und Foren, die zu eine Thema jedes nur erdenkliche Detail behandeln meist mit einer riesigen Anzahl von Usern und einer hochgradiger Expertenschaft. (z.B. das Flashforum) Ich glaube, dass nicht das Mysterium des “demokratischen Webs” Wikipedia so bekannt gemacht hat, sondern schlicht die Tatsache (besser: die Idee) dass es DIE Enzyklopedie im Netz ist - nicht mehr aber auch nicht weniger.

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Ich will nie wieder was von ‘Communities’ hören!

Ja, es ist wahr. Begraben wir das Unwort des letzten Jahrzehnts “Community”. Eine “Online-Community” sollte eine virtuelle Gemeinschaft sein, die gemeinsam “Chattet, diskutiert oder abhängt”. Es gibt wohl nur sehr wenige Beispiele für Communities, die wirklich funktioniert haben. Und diese auch nur für kurze Zeit. Durch die New Economy sollte dann die Community zum Wirtschaftsfaktor werden und Unternehmen hilfreich sein bei der Imagepflege von Marken. Das grundsätzliche Paradigma einer Community - eine Mischung aus Basisdemokratie und aktiver Partizipation - hat im Netz bisher nur selten funktionert. Auch Wikis scheitern an diesem basisdemokratischen Ansatz, dass JEDER der will Web machen kann. Die Betonung allerdings liegt aus jeder DER WILL - viele wollen nicht.

Blogosphäre

Blogs und Magazine dagegen funktioneren im Web hervorragend. Warum? Ganz einfach: jeder Blog ist eine One-to-Many oder eine Few-to-many Kommunikation. Dieses Prinzip kennen wir seit Jahrzehnten, Jahrhunderten. Es besteht kein Anspruch, die Leser oder Konsumenten zu “überzeugten, aktiven Mittätern” zu machen. Die reine Aufmerksamkeit genügt schon. Ausserdem kann man in einem Blog stöbern. Versuch das mal in einer “Community”.

Und Foren und Wikis?

Es gibt auch Foren und Wikis die gut funktionieren. Da gibt es eine dünne Linie, die allerdings von entscheidender Bedeutung ist: themenspezifische Ausrichtung. Zwecklos ist: ein Forum zum Chatten oder ein Wiki als “jeder kann Web machen”.
Es gibt Wikis und Foren, die zu einem Thema jedes nur erdenkliche Detail behandeln meist mit einer riesigen Anzahl von Usern und einer hochgradiger Expertenschaft (z.B. das Flashforum). Ich glaube, dass nicht das Mysterium des “demokratischen Webs” Wikipedia so bekannt gemacht hat, sondern schlicht die Tatsache (besser: die Idee) dass es DIE Enzyklopedie im Netz ist - nicht mehr aber auch nicht weniger.

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